Stein im Weg
Texte: C. Wullenkord, U. Elyas
Musik: C. Wullenkord

Alter ich mach Sprechgesang, honoriere so die Liebe zur Poesie und den tieferen Gedanken Du kommst mit Vorurteilen aus der Schublade, pflück uns wie eine Blume und stecke uns wie sie in eine enge Vase. In der Enge wird ruhiges Atmen zum Hyperventilieren, die Kunst braucht Freiheit für jeden Freidenker Freigeist. Ja ich sehe du weißt wir schaffen es nicht weit, hast schon viele erlebt, die ihre Träume nach kurzer Zeit wieder vertreiben. Du fungierst dabei gerne als Exorzist, willst meine Träume zum scheitern bringen, du bist der Stein im Weg. Du denkst du wärst dick im Biz, hörst nur fette Produktionen, dein ganzes Leben, eine einzige geistige Inflation. Immer dieselben Personen, mit denselben Sprüchen, nie was auf die Beine stellen, trotzdem beim kritisieren die Tüchtigsten. Deine Worte brennen nicht, wie griechisches Feuer, sind nicht hell wie das Nordlicht, haben einfach kein Gewicht für mich.

es geht auf und ab, es geht ab und auf, nach der Talfahrt sieht es schon ganz anders aus,
Steine versperren den Weg, wie so oft im Leben, es bleibt halt ein ständiges Nehmen und Geben

Fanatiker des heiligen Grals im Hiphop, lebst mit Projektionen, verzerrte Bilder aus deinem Hohlkopf. Supporter aktueller Jugendbewegung, konträr die Koexistenz von dir und dem Fortleben der Traditionen. Musik ist halt n’ Verlustgeschäft, beseele wertlose Blankoschecks nur mit meiner musikalischen Unterschrift. Kunst ist brotlose Kunst, Kultur degeneriert, eine erneute Renaissance nicht in Sicht dank Leuten wie dir. Bin der Till Eulenspiegel neben Schildbürgern, verkaufe Sonnenschein in Säcken, weil Leute nur noch auf Schwachsinn hören. Kapituliere nicht vor dem Kapital, die Hauptschlagader der Musik besteht aus Soul des Artists nicht aus Barem. Nur die Feder des Füllers bringt Menschen zum fliegen, die Phantasie beflügelt den Geist des musizierenden Mimen. Du siehst nicht alles ist Gold was glänzt, es ist schwer genug, also verwerfe keinen Musiker den du nicht kennst

Alter ich mach Sprechgesang man hat diesen zum Rap ernannt und ich habe es Prophezeit nur noch ein Jahr bis ihr die Opfer seid, jetzt sind eure Herzen noch eingefroren eingefahren eingepfercht das ist immer so: Erst wird man ausgelacht dann anerkannt dann respektiert
Wir wollen nur unsere Musik überall nicht die Kohle deswegen werden wir euch bedrohen kurze Warnung: wir werden hart wie Drogen vergiss Schlecker die demnächst lieblingsrapper aus Aachen und Mekka. Das kommt davon ihr behandelt uns wie Dreck an der härtesten der Schmerzgrenzen. Sucht nach 20 Jahren Rap schon Schubladen für uns braucht ihr Schrankwände innem ganzen Buchladen „wollt mit Traumschiffen abheben die keinen Schub haben.“ Ja natürlich haben wir Träume das ist vielleicht unüblich wie Hip Hop inzwischen lyrisch aber man hat doch gesehen das genügt nicht. Um besser als ich zu klingen müsstet ihr erst mal Messer wetzen. Ja wir sind Schriftsteller ja klar eure Schrift ist jetzt klarer auf einmal seh ich überall Trittbrettfahrer an sich wäre es ja ok nehmt unsere Sachen spielt damit Stille Post und macht auf unsere Kosten das was ihr wollt man hätte wissen sollen dass es irgendwann mal so kommt. Aber nichts desto Trotz jetzt ahnen wirs so und fahren nun fort, wussten nicht dass wir nur das Ziel und nicht den Weg kannten wollen was auf die Beine Stellen wie ein Schreiner seine Tischplatte stolpern jetzt keines Wegs über diesen Stein im Weg weil man nur die Strecke mit dem gewissen Durst überlebt und auch nur wirklich weiter geht alles wächst eines Tages was man säht und Deine Idee von wegen alleine stehen mich dann in die höchsten Töne loben psst „die andere hälfte von AEK rappt mich das ganze Album in den Boden“. Ich rappe um meine Leute zu pushen ja und jetzt einer mal nicht wegen kohle und Nu**en vielleicht sogar einfach nur wegen guter Mucke Leute sagen „kannst Du bitte über Politik oder über Internationales leiden schreiben“ aber wie eins zwo hab kein Allwissen nur Halbwissen und ich bleib bei meinen Leisten und hoffe ich werde auch ein guter Schuster du kannst dir nicht vorstellen wie dieser Text hier gut tat